Mahlgutoptimierung für die Direktverarbeitung auf Schneckenmaschinen
?berblick
Die Wiederaufbereitung von Kunststoffen ist ein zentraler Baustein der modernen Kreislaufwirtschaft. Unser neues Forschungsprojekt widmet sich der Direktverarbeitung von Kunststoffmahlgütern auf Einschneckenmaschinen – ein Verfahren, das sowohl ?kologisch als auch ?konomisch enorme Vorteile bietet.
Das Problem:
Bisher müssen Mahlgüter (z. B. aus alten Verpackungen) oft erst aufwendig zu Regranulat verarbeitet werden, bevor sie neu geformt werden k?nnen. Eine direkte Verarbeitung scheitert h?ufig an einem problematischen Einzugsverhalten der unregelm??igen Partikel in die Maschine oder an Qualit?tsm?ngeln durch Feinanteile und Staub.
Unser Ziel:
Wir untersuchen systematisch, wie die Eigenschaften von Mahlgut – wie Partikelform, Gr??e und Schüttgutverhalten – den Verarbeitungsprozess beeinflussen.
Ziel ist es:
- Grenzwerte und Qualit?tsstandards für Mahlgüter zu definieren.
- Optimierte Zerkleinerungs- und Entstaubungsprozesse zu entwickeln.
- Energie- und CO?-Einsparungen von bis zu 34 % im Vergleich zu herk?mmlichen Verfahren zu erm?glichen.
Nutzen für die Wirtschaft:
Besonders kleine und mittlere Unternehmen (KMU) profitieren von den Ergebnissen. Durch den Entfall der Regranulierung sinken die Material- und Prozesskosten erheblich. Gleichzeitig
hilft das Projekt dabei, gesetzliche Recyclingquoten wirtschaftlich zu
erfüllen und den CO?-Fu?abdruck von Kunststoffprodukten nachhaltig zu
senken.
Dieses Projekt wird im Rahmen der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) gef?rdert.
Key Facts
- Keywords:
- Recycling , Partikeln , Kunststoff , Extrusion
- Grant Number:
- 01IF24672N
- Profilbereich:
- Nachhaltige Werkstoffe, Prozesse und Produkte
- Art des Projektes:
- Forschung
- Laufzeit:
- 12/2025 - 11/2027
- Beitrag zur Nachhaltigkeit:
- Nachhaltige/r Konsum und Produktion
- Gef?rdert durch:
- Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)