ESN4NW: Energieoptimierte Supercomputer-Netzwerke durch die Nutzung von Windenergie
?berblick
Motivation
High-Performance Computing (HPC) geh?rt heute in vielen wissenschaftlichen Disziplinen zu den grundlegenden Forschungsmethoden, zum Beispiel in der Klimamodellierung, in der Astrophysik und in der Biologie. Alle Rechenzentren in Deutschland ben?tigen ca. 3 % des nationalen Stroms. Selbst geringe Energieeinsparungen in Rechenzentren führen zu einer relevanten Einsparung an CO2. Ziel der F?rderrichtlinie ?GreenHPC“ ist es, durch Verbesserung der Energieeffizienz im High-Performance Computing in der Forschung und auch in kommerziellen Rechenzentren die Innovationskraft am Standort Deutschland zu st?rken.
Ziele und Vorgehen
Um ?berlastungen des Stromnetzes zu vermeiden, müssen Windkraftanlagen unter Verlust erzeugbarer Energie abgeregelt werden. Ziel des Vorhabens ESN4NW ist es, die emissionsarme Energie für Rechenknoten im High-Performance Computing direkt und dynamisch zu nutzen. Der Schwerpunkt des Vorhabens ist ein Integrationskonzept der Rechenknoten in viele Anlagen und eine emissionsarme Betriebsführung über deren dynamische Aktivierung. Die verteilte Infrastruktur von HPC-Rechenknoten, die dynamisch aktivierte Rechenleistung, die lokale Stromnetzauslastung sowie Windenergieleistung bilden dabei ein komplexes Gesamtsystem, das im Projekt durch einen intelligenten digitalen Zwilling modelliert wird. Dieser erm?glicht eine nachhaltige, ganzheitliche Betriebsführung zum Heben aller Potenziale.
Innovationen und Perspektiven
Das Projekt untersucht alle Potenziale in der Betriebsführung von verteilten HPC-Rechenzentren in Windenergieanlagen und liefert einen neuen Ansatz zur Energie- und Emissionseinsparung. Für das zukünftige High-Performance Computing er?ffnet sich durch das Vorhaben die M?glichkeit, dezentraler, kostenoptimierter, zuverl?ssiger, flexibler und umweltfreundlicher operieren zu k?nnen.
Motivation
High-Performance Computing (HPC) geh?rt heute in vielen wissenschaftlichen Disziplinen zu den grundlegenden Forschungsmethoden, zum Beispiel in der Klimamodellierung, in der Astrophysik und in der Biologie. Alle Rechenzentren in Deutschland verbrauchen
Ziele und Vorgehen
Um U?berlastungen des Stromnetzes zu vermeiden, mu?ssen Windkraftanlagen normalerweise unter Verlust der erzeugten Energie abgeriegelt werden. Ziel des Vorhabens ESN4NW ist es, diese Energie durch Integration von Rechenknoten fu?r High-Performance Computing direkt in den Anlagen zu nutzen. Der Schwerpunkt des Vorhabens ist dabei die Entwicklung einer Infrastruktur zur Orchestrierung und Zuteilung von Rechenjobs. Die Rechenknoten, die Nachfrage nach Rechenleistung, die lokale Stromnetzauslastung sowie Windleistung bilden ein komplexes Gesamtsystem, das im Projekt durch einen digitalen Zwilling modelliert wird. Dies ermo?glicht eine ganzheitliche Analyse und Bewertung der tatsa?chlichen Energiesparpotenziale.
Innovation und Perspektiven
Das Projekt untersucht das Potenzial von gru?nen und verteilten Rechenzentren, die einen neuen Ansatz zur Energieeinsparung darstellen. Fu?r das zuku?nftige High-Performance Computing ero?ffnet sich durch das Vorhaben die Mo?glichkeit, dezentraler, kostenoptimierter, zuverla?ssiger, flexibler und umweltfreundlicher operieren zu ko?nnen.
Key Facts
- Grant Number:
- Art des Projektes:
- Forschung
- Laufzeit:
- 11/2022 - 03/2026
- Gef?rdert durch:
- Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
Detailinformationen
Kontakt
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Dr. Gunnar Schomaker
Software Innovation Campus Paderborn (SICP)
Wissenschaftlicher Mitarbeiter - Stellvertretender Leiter - Stv Gesch?ftsführer Software Innovation Lab, R&D Manager – Smart Systems